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#SupportRestaurants: 4 Köche – 4 Geschichten, die Mut machen

#SupportRestaurants – 4 Köche

Der „Lockdown“: ein Anwärter auf das Unwort des Jahres. Ganz besonders für die Gastronomie. Als Mitte März das Coronavirus Deutschland erreicht, trifft es nämlich auch die Restaurants hart. Gut, dass zum Kochsein Kreativität gehört, denn die brauchte es jetzt. Neue Konzepte, angepasste Arbeitsabläufe und ganz viel Mut, damit haben die vier Sterneköche Tim Raue, Christoph Kunz, The Duc Ngo und Daniel Gottschlich die Krise gemeistert – mit ihrem je ganz eigenen Stil.

Lieferservice statt Service im Gastraum, Gutscheine statt Reservierungen und Zuversicht statt Gewissheit – in diesem Jahr mussten Gastronomen vor allem wandlungsfähig sein. Viele haben das geschafft. Das verlangt auch uns Respekt ab und deshalb kann es für uns nur heißen: #SupportRestaurants.

Geschichten von Mut und Erfindergeist

Exemplarisch für die Stärke der Gastronomie stehen die vier Köche, die wir in ihren Restaurants besucht haben und die uns berichtet haben, wie sie es geschafft haben. Den Lockdown durchgestanden und den Restart zur Kür gemacht hat zum Beispiel Tim Raue.

 

Die Idee von Tim Raue und seinem Team? Wenn der Gast nicht zum Essen kommen kann, dann kommt das Essen eben zu ihm. Mit anderen Worten: Aus den achtgängigen Gourmet-Menüs, die im Restaurant Tim Raue** sonst serviert werden, wurden Drei-Gänge-Menüs – die sich die Gäste nach Hause liefern lassen konnten. Ein neues kulinarisches Konzept für das Berliner Restaurant, das sich ausgezahlt hat. „Das hat uns die Möglichkeit gegeben, dass alle Mitarbeiter bei uns zu 100 Prozent bezahlt wurden, dass wir etwas zu tun hatten und dass wir vor allem als Unternehmen nicht wirklich Angst haben mussten, insolvent zu werden“, so Tim Raue.

Christoph Kunz vom Restaurant Alois – Dallmayr Fine Dining** in München

Im Fall von Christoph Kunz half vor allem der Rückhalt des Unternehmens Dallmayr, zu dem das Restaurant Alois – Dallmayr Fine Dining** gehört. Während andere Restaurants versuchten, sich mit Lieferservice über Wasser zu halten, konnte sich das Team so auf eine andere Herausforderung konzentrieren: das Restauranterlebnis noch besser zu machen. Denn plötzlich gab es Zeit, sich in allen Punkten zu hinterfragen. Was lief gut, was nicht so gut und wo soll es hingehen? „Es war ein sehr schönes Arbeiten. Wir hatten den Kopf frei und konnten ohne Stress kreativ arbeiten. So haben wir beim Menü nochmal einen Sprung nach vorne gemacht“, erzählt Christoph Kunz.

The Duc Ngo betreibt insgesamt 14 Restaurants

The Duc Ngo ist neben Koch vor allem Unternehmer. Er betreibt insgesamt 14 Restaurants in Braunschweig, Baden-Baden, Frankfurt am Main und Berlin. Das bedeutet Verantwortung für über 100 Mitarbeiter. Uns so hieß es trotz des Lockdowns: Lange Trübsal blasen? Keine Chance. Dank toller Geschäftspartner und Mitarbeiter an der Seite des Gastronomen gelang es dem 46-jährigen, die Krise zu überstehen. „Meine Leute in meinen Läden haben sehr schnell selbst reagiert und das so toll gemacht, dass ich dann auch einfach wieder loslegen musste. Sie haben mir die Kraft gegeben, weiterzumachen“, so The Duc Ngo.

Daniel Gottschlich vom Ox & Klee** in Köln

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Und Daniel Gottschlichs Strategie, mit den Herausforderungen des Lockdowns umzugehen? Ein Lieferservice der kreativen Sorte. „Wir wollten uns etwas überlegen, das nachhaltig ist und haben das Take-Away-Konzept ‚OX4U‘ entwickelt“, erklärt Daniel Gottschlich. Eine Idee, mit der der 38-Jährige und sein Team direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlugen. Das neue Konzept brachte den Genuss zu den Gästen nach Hause und band gleichzeitig die Social-Media-Community mit ein.

#SupportRestaurants – mehr als ein Hashtag

Vier unterschiedliche Geschichten von vier Gastronomen, die beispielhaft zeigen, wie es vielen ihrer Kollegen da draußen – egal, ob in Fine Dining Restaurants oder kleinen und mittleren gastronomischen Betrieben – ergeht. Und sie beweisen zugleich: Mit der nötigen Portion Kampfgeist und Kreativität kann man auch die schwerste Krise meistern. Aber auch starke Partner trugen zu den Erfolgsgeschichten bei. Und da wir alle Interesse daran haben sollten, dass wir auch weiterhin schöne Momente in unseren Lieblingsrestaurants erleben können, verbleiben wir mit einer Bitte, die auch für S.Pellegrino über viele Jahre hinweg zum Auftrag geworden ist: #SupportRestaurants.

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