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#SanPellegrinoNewHome: Welcher Top-Architekt macht das Rennen?

Visionäre Architektur statt normierter Langeweile: Das wünscht sich S.Pellegrino für sein neues Fabrikgebäude. Doch wie soll die traditionsreiche Abfüllanlage zukünftig aussehen? Dafür hat S.Pellegrino eine internationale Ausschreibung ausgerufen. Einem ersten Vorgeschmack auf die innovativen Projekte gibt es jetzt. Mit BIG, MVRDV, SNØHETTA und Michele De Lucchi stellen gleich vier der renommiertesten Architekturbüros der Welt in San Pellegrino Terme ihre künstlerischen Visionen vor.

BIG (Bjarke Ingels Group)

Utopischer Pragmatismus – So knapp und treffend bringt BIG (Bjarke Ingels Group), das Kollektiv um den dänischen Architekten Bjarke Ingels, ihre Vision auf den Punkt. Die Referenzliste des gebürtigen Kopenhageners Ingels liest sich beindruckend. Aktuell arbeitet BIG mit dem „2 World Trade Center“ in New York und dem neuen Google-Campus gleich an zwei aufsehenerregenden Projekten.

Was das Kollektiv für das neue Produktionsgebäude von S.Pellegrino geplant hat? Ihr Entwurf zelebriert Tradition und Evolution. Deshalb wird die bereits bestehende Architektur des Werkes berücksichtig. Gleichzeitig soll aber auch ein eleganter Rahmen geschaffen werden, um die Kraft und Reinheit der umgebenden Alpen wahrzunehmen.

Gründungspartner Bjarke Ingels erläuterte dazu: „Unser Vorschlag für den neuen S.Pellegrino-Campus, der durch den gewundenen Lauf des Flusses Brembo und die Berghänge der Alpen geformt wird, erhält seine Ausdrucksform von der Landschaft des Brembana-Tals. Die sich wiederholenden Bögen – so wie ein Pendant aus Wasser eines Weinkellers – dehnen sich aus und ziehen sich zusammen. Eingebettet in einer Landschaft, deren Merkmale Licht, Weite und Transparenz sind, schaffen sie eine erzählerische Struktur der Reinheit und Klarheit des Mineralwassers.“

 

MVRDV

Mit der neuen Markthalle von Rotterdam hat das niederländische Architekturbüro MVRDV einen spektakulären Tempel für Genießer geschaffen. Das hufeisenförmige, elf Stockwerke hohe Gebäude vereint Arbeiten, Leben und Einkaufen – alles an einem Ort. Ebenfalls am Zeichentisch von MVRDV entstanden: der niederländische Pavillon für die Expo 2000.

Für die neue Produktionsanlage von S.Pellegrino hat sich MVRDV auch etwas ganz Besonderes ausgedacht: transparente Decken und Böden und eine Wasseroberfläche auf dem Dach, die die Kernfunktion des Gebäudes widerspiegelt.

Der Mitbegründer von MVRDV erklärte dazu: „Wir wandeln das Werk noch mehr in einen Stern um. Denn wir träumen von einer Fabrik, die ihre Transparenz, ihre Vertrauenswürdigkeit und ihre Verbindung mit der Landschaft erweitert... Ein neuer transparenter Stern, der über dem Werk und dem Tal schwebt.“

 

SNØHETTA

Ob in ihrer Heimat Norwegen (Opernhaus von Oslo), in Europa (Norwegische Botschaft in Berlin) oder weltweit (Bibliotheca Alexandrina in Ägypten, MoMA-Erweiterung in San Francisco) – Das norwegisch-amerikanische Architekturbüro Snøhetta setzt mit seinen Bauten neue Maßstäbe. Vielleicht ja bald auch schon in Italien?

Ihr Projekt für das Werk von S.Pellegrino klingt jedenfalls vielversprechend. Ihre Vision sieht eine physische und visuelle Integration des neuen Werkes in die Umgebung vor: Ein Edelstahlgeflecht zeichnet die Konturen der Gebäude nach und nimmt je nach Blickwinkel neue Formen an.

Mitbegründer Kjetil Thrædal Thorsen führte dazu aus: „Die Geschichte von S.Pellegrino und seiner Mineralwässer trägt schon alleine so viel Kraft in sich, um eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten. Snøhetta hat sich an dieser Gegebenheit inspiriert und ganz einfach die außergewöhnlichen Werte, die S.Pellegrino bereits in sich trägt, hervorgehoben: die Natur, das Wasser und das internationale Ansehen.“

 

Michele De Lucchi (aMDL)

Designgeschichte hat der Italiener Michele De Lucchi schon mehrfach geschrieben. Mit „Tolomeo“ entwarf er eine der meistverkauften Leuchten der Gegenwart. Nicht minder erfolgreich ist De Lucchis Architekturbüro aMDL. Einige seiner bekanntesten Entwürfe sind die Friedensbrücke von Tiflis, die Unternehmenszentrale von Alitalia sowie mehrere Pavillons für die Expo 2015 in Mailand.

Wie sein Konzept für das Werk von S.Pellegrino aussieht? Es ist rund um vier Schlüsselthemen angelegt, wie Michele De Lucchi erklärt: „Natürlichkeit, Reinheit, Gewissenhaftigkeit und Frische.“

Deshalb soll das Gebäude in die natürliche Umgebung integriert werden. Außerdem sieht das Projekt weiße Glasfassaden und ein externes „Wasser-Theater“ vor.  

 

Welcher der vier Top-Architekten sein visionäres Konzept auch umsetzen darf, entscheidet nun ein Komitee unter Vorsitz von Professor Luca Molinari, Kurator der Ausschreibung. Außerdem Teil der Jury: Marco Settembri (Executive Vice President Nestlé S.A., Head of Nestlé Waters), Magdi Batato (Executive Vice President Nestlé S.A., Head of Operations), Stefano Agostini (Präsident & CEO von Sanpellegrino) sowie weitere internationale Persönlichkeiten.

Voraussichtlich wird das Siegerprojekt Ende September bekannt gegeben.

Alle Neuigkeiten zu den Projektphasen gibt es auf www.sanpellegrino.com und in den Sozialen Netzwerken von S.Pellegrino unter dem Hashtag #SanPellegrinoNewHome. 

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