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Entdecken Sie Italien von seiner kulinarischen Seite

Das Dolce Vita, mit dem man beschaulich das Beste vom Leben genießt, ist ein besonderes Lebensgefühl. Genauer gesagt, ein typisch italienisches!

Jeder weiß, dass italienisches Essen nach Regionen aufgeteilt ist und jeder Italiener mit großer Treue an seinen Wurzeln festhält.

Historisch gesehen sind die römischen Trattorien Orte, an denen sich Einheimische und Fremde treffen, um italienische Spezialitäten zu genießen: Wenn ein Römer von der „Pasta all´amatriciana“ schwärmt, belegt sich seine Stimme sichtlich gerührt und man kann nicht leugnen, dass seine ganze Liebe den Gerichten seiner Heimat gehört.

Am Sonntagmorgen strömt in den dicht bewohnten Vororten von Rom der Duft von mit Liebe gekochten Gerichten von Balkon zu Balkon bis auf die Straßen.

In Mailand, der Hauptstadt der Wirtschaft und der Mode, sind die Menschen wählerisch: Hier gibt es viele Restaurants, die alle Erwartungen übertreffen. Die Küche ist hier sehr modern, aber dennoch zeitlos, chic angehaucht, ohne gekünstelt zu sein. 

Italien lebt von seinen Traditionen und natürlich von den unzähligen frischen saisonalen Zutaten.

Die Artischocke zum Beispiel ist eine der meist geschätzten Gemüsesorten. Die Liebesbeziehung zwischen dieser robusten, distelartigen Pflanze und den Italienern hat eine lange Geschichte.

Die kultivierte, kugelförmige Artischocke, so wie wir sie heute kennen, ist eine veredelte Version der Karde, einer wilden Distel, die die alten Römer in Neapel anbauten.

Immer im August erfasst eine gewisse Unruhe die Italiener. Es ist kein fiebriger Zustand, sondern vielmehr eine Begierde! Sie haben Heißhunger auf Pilze, genauer gesagt SteinpilzePorcini –, die auf den bewaldeten Hügeln des Piemont, der Toskana, der Emilia-Romagna, von Umbrien und Venetien wachsen.

Steinpilze werden auf den lokalen Märkten verkauft und sind eine vielseitige Zutat.

Sie werden mit ein wenig Speck für ein Risotto angeröstet, in Pastasaucen oder zusammen mit Hühnerfleisch, aber auch als Füllung eines Stracotto –Rinderschmorbraten – und in Eintopfgerichten verwendet.

 

Die Rolle des Essens im italienischen Kino

Wer könnte das Dolce Vita besser beschreiben als Federico Fellini, der unvergleichliche und nie erreichte italienische Regisseur? Die Welt, die er in seinen Filmen darstellte, kreiste oft ums Essen. Auch wenn er meinte, dass er kein guter Koch wäre und dass bei ihm zu Hause seine Frau, die Schauspielerin Giulietta Masina das Kochen übernahm.

Sein Lieblingsgericht? Die Zuppa Inglese (Süßspeise mit Creme und Löffelbiskuits) seiner Großmutter.

Mehr erfahren über die Genussreise für Entdecker.

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