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S.PELLEGRINO YOUNG CHEF 2016: FINALISTEN-INTERVIEWS

S.Pellegrino Young Chef Finalisten-Interviews

Nach Monaten intensiver Wettkämpfe bereiten sich die 20 regionalen Finalisten eifrig auf das Große Finale von S.Pellegrino Young Chef 2016 vor, das am 13., 14. und 15. Oktober in Mailand, Italien stattfinden wird.

Während sie noch ihre Signature-Gerichte perfektionieren, haben wir mit den 20 Finalisten gesprochen, um sie besser kennenzulernen. Hier sind einige der Highlights aus diesen Interviews ...

 

Was macht Ihr Signature-Gericht einzigartig?

„Die Tatsache, dass es Einfachheit, Nachhaltigkeit und Null-Verwschwendung vereint“, kommentierte der Finalist des Vereinigten Königreichs & Irlands, George Kataras sein Signature-Gericht ‚Ganzer Steinbuttt’.

„Weil alle Zutaten lokal und aus einer Entfernung von weniger als 100 km stammen“, argumentierte der Finalist für Ost-Europa, Rodrigo Sandor in Bezug auf sein Gericht ‚Mangalica-Schweinsbacke mit karamellisierten Blumenkohlpüree, Rosinen-Coulis, Rote Rüben-Tortellini’.“

„Weil ich in einem einzigen Gericht die Schönheit und die nuancenreichen Farben der vier Jahreszeiten in Japan ausdrücken werden... Ich werde eine ganze Ente verwenden, ohne irgendeinen Teil davon wegzulassen. So kann man die Ente auf viele verschiedene Zubereitungsarten kosten. Die Ente ist der Protagonist und wird die Pracht jeder Jahreszeit enthalten und ausdrücken“, erklärte der japanische Finalist, Seira Furuya sein Gericht ‚Vier Jahreszeiten in Japan’.

 

Welche Einflüsse sind in Ihrem Signature-Gericht am meisten spürbar?

„Das Gericht ist die Krönung vieler Jahre Arbeit in Küchen und auch das Ergebnis meines Strebens, mit den besten Zutaten zu arbeiten, die ich in Neuseeland finden kann. Die Kreation dieses Gerichts hat ganz eindeutig italienische Einflüsse, ist aber beim Geschmack auch durch französische Noten geprägt“, sagte Leslie Hottiaux, Finalistin für Pazifik & Australien über ihr Gericht ‚Kartoffel-Gnocchi, Pilze, Pinienkerne und Trüffel’.

„Das Gericht hat den Geschmack und die Konsistenz eines Gemüsegartens... Wie im Garten erhält auch hier jedes Produkt besondere Beachtung und trotz der Zubereitung wird der ursprüngliche Geschmack bewahrt“, sagte die Schweizer Finalistin Anne-Sophie Taurines in Bezug auf ihr Gericht ‚Marinierter und im Heu geräucherter Lachs, Gartengemüse, Rucola, grüner Apfel, Ingwer-Sauce, Gewürze und Blumen’.

„Mein Signature-Gericht wird am meisten von meinen Lieblingszutaten und meinem Großvater beeinflusst. Mein Opa ist sehr wichtig für mich, daher möchte ich ein Gericht kreieren, das von ihm geprägt ist ... Er hat normalerweise immer einen Vorrat an Karamell- und Lakritz-Bonbons bei sich. Darum habe ich mich entschieden, ein Gericht mit diesen Geschmacksprofilen zu kreieren... Ein weiterer wesentlicher Einfluss auf das Gericht stammt von Küchenchef Daniel Humm“, stellte der kanadische Finalist Sean MacDonald sein Gericht ‚In der Pfanne gebratene Ente, in Fenchelsaft eingelegt, mit karamellisieren Karotten, eingelegtem Fenchel, gerösteter Dattelmarmelade und Sternanis-Jus’ vor.

 

Wie arbeiten Sie mit Ihrem Mentor von S.Pellegrino Young Chef zusammen, um Ihr Gericht für das Finale zu perfektionieren?

„Es ist toll, so einen erfahrenen Mentor zu haben. Karl Heinz Hauser zeigt mir besondere Gerichte und Tricks“, sagte der Finalist für Deutschland & Österreich, Matthias Walter.

„Wir telefonieren oft miteinander, er gibt mir viele Tipps ... Im September werden wir uns einige Male in seinem Restaurant treffen, um das Gericht für das Finale zu planen und auszuarbeiten“, erklärte der italienische Finalist Salvatore Rapisarda.

„Küchenchef Dominique und ich haben uns getroffen und geübt, um jeden Aspekt des Gerichtes perfekt abzustimmen. Sie hat eine eindrucksvolle Art sich darauf zu konzentrieren, was das Gericht darstellen soll und was ich damit ausdrücken möchte“, begeisterte sich der US-Finalist Mitch Lienhard.

 

Was hat Sie dazu bewogen, eine Karriere in der Gastronomie zu wählen?

 „Ich habe es schon immer geliebt, mit meiner Mutter und meiner Großmutter in der Küche zu sein, schon seit ich ganz klein war. Daher glaube ich, dass mich meine Familie dazu gebracht hat, diese Wahl zu treffen“, erzählte der Finalist für Nordost-Asien, Matteo Zonarelli.

„Als ich ein Kind war, bereitete meine Großmutter jeden Sonntag mit Energie, Sorgfalt und Bedacht ein Essen für die ganze Familie zu... Ich führe meine Arbeit mit derselben Hingabe wie sie aus, um meine Leidenschaft den Gästen zu übermitteln“, sagte der Finalist für Benelux-Länder, Andrea Miacola.

 

Welche beruflichen Ambitionen haben Sie?

„Ich möchte ein Netzwerk von einheimischen Lieferanten schaffen und ihre Produkte so einem größeren Publikum zugänglich machen“, führte Daniel Nates, Finalist für Lateinamerika, aus.

„Hart zu arbeiten und mich als Küchenchef und als Person weiterzuentwickeln. Ich denke, dass es ganz selbstverständlich für mich ist, das, was ich mache, so gut wie möglich zu machen. Doch würde ich auch gerne dazu beitragen, die Entwicklung der nordischen Küche voranzutreiben“, meinte der Finalist für Skandinavien, Nikolaj Schmidt Skadborg.

„Meine Vision ist die Schaffung eines biologischen Bauernhofs in der Gebirgsregion von Zentralgriechenland, genauer gesagt am Berg der Kentauren, wo ich aufwuchs und wo alle Aromen meiner Kindheit vereint sind“, schwärmte der Finalist für den Mittelmeerraum, Nicolaos Billis.

 

Welcher Aspekt des S.Pellegrino Young Chef-Wettkampfes ist für Sie der aufregendste oder herausforderndste?

„Die Bekanntschaft von Andoni Luis Aduriz, für mich der beste Mentor der Welt. Die Freude, mit ihm zu arbeiten und Mugaritz zu besuchen. Natürlich auch die Möglichkeit schon zwei Jahre hintereinander die spektakuläre Organisation von S.Pellegrino, Mailand, zu erleben und 19 fantastische junge Küchenchefs und ihre Mentoren kennenzulernen.“ sagte der Finalist für Spanien-Portugal, David Andrés.

„Die Atmosphäre des Wettkampfes ist so aufregend. Die Gelegenheit, sich mit den besten jungen Küchenchefs der ganzen Welt zu messen, ist der aufregendste/herausforderndste Teil“, sagte der Finalist für Russland, Balkanstaaten & GUS, Hezret Berdiev.

Der aufregendste/herausforderndste Aspekt ist der Wettkampf mit den besten Jungküchenchefs der ganzen Welt“, sagte Südost-Asien-Finalist Tarun Bhatia.

 

Was werden Sie machen, sollten Sie den Wettkampf gewinnen?

„Ich möchte meine Leidenschaft mit Köchen aus anderen Ländern teilen, viel reisen und mein kulinarisches Universum erweitern“, sagte der Finalist von Frankreich, Shintaro Awa.

„Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich mit den besten Küchenchefs von S.Pellegrino auszubilden, um meine Kenntnisse zu verbessern und mein eigenes Fine-Dining-Konzept entwickeln. Ich würde auch gerne ein Food-Charity-Konzept auf die Beine stellen, zum Beispiel eine Art mobiler Foodtruck oder weltweit Pop-up-Restaurants eröffnen“, sagte der Finalist für Afrika & Mittleren Osten, Gregoire Bérger.

„Ich denke, der Sieg ist nicht der Abschluss, sondern der Anfang. Mir wäre wichtig, dass die Menschen in der ganzen Welt China, die chinesischen Zutaten und die chinesische Kultur besser verstehen würden“, äußerte sich Chang Liu, Finalist für China.

 

UPDATE: Sehen SIe hier den S.Pellegrino Young Chef 2016 im Live Stream.

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